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Nach Journalistenmord: Kroatien sagt Kriminalität den Kampf an


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Nach Journalistenmord: Kroatien sagt Kriminalität den Kampf an

Die kroatische Regierung hat das Attentat auf zwei Journalisten scharf verurteilt. Präsident Stjepan Mesic sprach von der “Ankunft des Terrorismus”. Der Staat müsse jetzt scharf reagieren. Bei der Explosion einer Autobombe waren gestern Abend der Journalist und Verleger Ivo Pukanic sowie ein Manager seines Blattes “Nacional” getötet worden. Dem umstrittenen Pukanic wurden Verbindungen zur Unterwelt nachgesagt. Zu dem Anschlag bekannte sich niemand.

Ministerpräsident Ivo Sanader versprach den Sieg des Rechtsstaates. Die Behörden würden noch entschiedener gegen Organisierte Kriminalität und den Terror auf der Straße vorgehen. Die Regierung werde nicht zulassen, dass Zagreb zu Beirut werde.

Der Kampf gegen Korruption und das Organisierte Verbechen gilt als eines der wichtigsten Kriterien für den angestrebten EU-Beitritt Kroatiens. Nach einer Welle von Attentaten hatte Sanader Anfang des Monats die Minister für Justiz und Inneres entlassen. Pukanic war erst im April einem Attentat entkommen. Sein Polizeischutz war vor zwei Monaten aufgehoben worden.

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