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McCain mit dem Rücken zur Wand

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McCain mit dem Rücken zur Wand

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John McCain steht fast schon mit dem Rücken zur Wand. Nicht zuletzt deshalb ist er jetzt in Florida, einem Staat, den er unbedingt gewinnen muss, – der eigentlich immer als republikanisches Territorium galt. Jetzt wackelt der republikanische Kandidat sogar hier.

Nach monatelangem Wahlkampfgeschwätz habe die amerikanische Öffentlichkeit erfahren, was das Ziel der Steuerpolitik des Barack Obama sei, höhnt McCain: “Er nimmt euch euer Stück Kuchen weg und entscheidet, wer es kriegt. Das nennt er Umverteilung von Reichtum.”

Der Iran und Al Kaida gaben unterdessen ihre jeweilige Präferenz für den nächsten US-Präsident bekannt. Der Iran hätte gerne Obama, er sei “vernünftiger”; – Al Kaida möchte lieber McCain im Weißen Haus sehen, heißt es im Internet, denn McCain verkörpere das Feindbild USA mehr als Obama, so dass Al Kaida weiterhin großen Zulauf in der arabischen Welt hätte.