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Börsen stürzen auf tiefsten Stand seit vier Jahren

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Börsen stürzen auf tiefsten Stand seit vier Jahren

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Die europäischen Börsen sind zum Wochenausklang auf den tiefsten Stand seit rund vier Jahren abgestürzt. Dabei konnten die Kurse noch etwas Boden gut machen, denn die Tagestiefststände hatten bei acht Prozent gelegen.

Die Angst vor einer globalen Rezession erreicht inzwischen ein derart beängstigendes Maß, dass Anleger zu einem Ausverkauf ansetzen. Nach einem kräftigen Plus zu Wochenbeginn, begaben sich die Kurse ab Dienstag auf Talfahrt. Das ganze in einem Tempo, das sich am Freitag noch einmal beschleunigte.

Erneut gerieten Bankentitel besonders unter die Räder – die Einbußen waren hier im Durchschnitt zweistellig. Der Pariser Analyst Francois Chaulet sprach von einem katastrophalen Handelstag. Die europäischen Börsen hätten die Enwicklung in Asien nachgelebt. Auch dort hatte es schwere Verluste von bis zu zehn Prozent gegeben.

Der Kurs des Euro fiel wegen der Rezessionsängste auf ein Zwei-Jahres-Tief. Die EZB setzte den Referenzkurs auf einen 1,2596 Dollar fest. Analysten erklärten, es gebe aber keine Euro-Schwäche. Vielmehr würden US-Staatsanleihen als sicherer Anlagehafen gesucht.