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US-Wahlkampf wird immer härter

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US-Wahlkampf wird immer härter

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Wer am 4.November Barack Obama wählt, gibt den Demokraten die ungeteilte Macht in Washington: Mit diesem Argument hat der republikanische Kandidat John McCain vor der Wahl seines Rivalen gewarnt. Obama hat in den Umfragen weiterhin einen deutlichen Vorsprung in den Umfragen – von bis zu zwölf Prozent. Der Senator aus Illinois setzt weiter auf das Thema Wirtschaft und sagte: “Was jetzt gebraucht werde, sei eine echte Debatte darüber, wie die Wirtschaft in Ordnung gebracht und was für die Familien der Mittelschicht getan werden könne.” Das Wahlkampfteam seines Gegners habe vor ein paar Wochen wörtlich gesagt: “Wenn wir weiter über Wirtschaft reden, verlieren wir.” Und deshalb habe die andere Seite beschlossen, stattdessen ihn – Obama – persönlich anzugreifen. Und dieses Wahlkampfversprechen hätten die Republikaner tatsächlich gehalten…

McCain spricht im Wahlkampf weiter von Joe dem Klempner, der sich vor Steuererhöhungen unter Obama fürchtet. Es könnte noch schlimmer kommen, gab McCain zu verstehen – und rückte seinen Kontrahenten in die Nähe des Sozialimus. Obama habe Joe dem Klempner in Ohio wörtlich gesagt, er wolle den Wohlstand verteilen…

Obama glaube an Umverteilung, betonte McCain, und das heiße: das Geld einer Gruppe von Amerikanern zu nehmen und es einer anderen zu geben. “Den Film haben wir schon gesehen”, sagte McCain, “ in anderen Ländern. Das ist nicht Amerika.” McCains Parteifreund, Präsident George W. Bush gab seine Stimme im Rahmen des vorzeitigen Wahlverfahrens bereits ab, erklärte eine Sprecherin des Weißen Hauses.