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IWF hilft Ukraine und Ungarn - 13 Milliarden Euro für Kiew

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IWF hilft Ukraine und Ungarn - 13 Milliarden Euro für Kiew

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Die von der Finanzkrise hart getroffenen osteuropäischen Staaten Ukraine und Ungarn werden vom Internationalen Währungsfonds
gestützt. Die Ukraine soll einen Kredit über 13 Milliarden Euro bekommen, eine Summe für Ungarn wurde noch nicht genannt. Vergangene Woche hatte der IWF bereits Island mit
einem Milliardenkredit unter die Arme gegriffen.

Der ungarische Ministerpräsident Ferenc Gyurcsany erklärte in Budapest, die Vereinbarung mit dem IWF schütze die Interessen der Wirtschaft seines Landes. Außerdem gehe es darum, langfristig das Wachstumspotenzial Ungarns zu sichern.

Die Ukraine wertete den IWF-Kredit als psychologischen Vertrauensbeweis. Die in Aussicht gestellte Summe zeige zudem, dass die Zahlungsfähigkeit und die Währung der Ukraine stark bedroht seien, hieß es bei Analysten. Die zugesagten 13 Milliarden Euro entsprechen etwa der Hälfte der Währungsreserven des Landes.