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Skinheadgruppe plante Attentat auf Obama

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Skinheadgruppe plante Attentat auf Obama

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Auf den demokratischen Präsidentschaftsbewerber Barack Obama sollte offenbar ein Attentat verübt werden. Eine Gruppe von Skinheads gestand gegenüber Bundesbehörden, geplant zu haben, zunnächst in einer Schule für Schwarze ein Massaker anzurichten und anschließend aus einem fahrenden Auto mit Schnellfeuergewehren auf Senator Obama zu schießen.

In dem Kleinstädtchen Bells im Bundesstaat Tenessee, aus dem einer der Verdächigten stammt, sind die Menschen erschüttert. Es sei unvorstellbar, dass ein Kind aus der Nachbarschaft der Neo-Nazi Szene angehören soll. “Sie wohnen gegenüber. Die Mutter ist eine hart arbeitende gute Amerikanerin. Wenn es in unserem ländlich geprägten Landkreis Skinheads geben soll, dann ist mit das bislang nie aufgefallen”, erzählt Sam Lewis.

Nach Angaben der Behörden war der Anschlag noch in einem sehr frühen Vorbereitungsstadium.

“Das ist doch verrückt, dass das soweit gegangen ist, dass die Behörden es herausgefunden haben, dass es ihm so ernst damit war. Davon abgesehen, war ich nicht gerade überrascht. Ich weiß, dass es hier solche Leute gibt. Es gibt auch Schwarze, die nicht viel von Weißen halten, aber das ist eine andere Sache”, meint Matthew Whitfield.

“Das ist doch Quatsch. Weiße wählen Obama, Schwarze McCain und wenn McCain gewinnt, werden wir nicht herumziehen und Weiße umbringen” sagt
Timothy Johnson.