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Schärferer Ton auf Zielgeraden zur US-Wahl

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Schärferer Ton auf Zielgeraden zur US-Wahl

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Auch eine Woche vor der Wahl in den USA liegt Barack Obama weiter vorne. Im Durchschnitt der Meinungsumfragen hat er einen Vorsprung von knapp sieben Prozent. Dennoch geht der Wahlkampf weiter, vor allem in den unsicheren, sogennanten “Swing-States” – wie Pennsylvania.

Auf einer Veranstaltung in Chester, unweit von Philadelphia, sagte Obama, er wolle sich dabei weder durch angebliche Attentatspläne, noch durch die Witterung von einem Weg abbringen lassen: “In dieser letzten Woche können wir es uns nicht leisten, uns zurück zu lehnen, ob es regnet oder schneit. Wir müssen wählen gehen, weil es um so wichtige Dinge geht!”

Auch sein Rivale John McCain war in Pennsylvania. Aber er sagte eines seiner dortigen Treffen wegen schlechtem Wetter ab. Auf einem anderen verfolgte er seine Strategie der letzten Wahlkampfwoche: Obama als “Sozialisten” darzustellen: “Senator Obama bewirbt sich, um Ober-Umverteiler zu sein – ich möchte Ober-Befehlshaber werden! Senator Obama bewirbt sich darum, Wohlstand zu verteilen – ich will Wohlstand schaffen!”

McCain, der offenbar schon fest damit rechnet, dass die Demokraten die gleichzeitige Wahl zum Kongress gewinnen werden, warnte außerdem vor einer Machtkonzentration in den Händen eines einzigen politischen Lagers.