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Bombenanschlag in Pamplona

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Bombenanschlag in Pamplona

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Bei einem Sprengstoffanschlag auf die Universität der nordspanischen Stadt Pamplona sind etwa 22 Menschen leicht verletzt worden. Die Autobombe explodierte auf dem Parkplatz der Hochschule. Nach Krankenhausangaben erlitten die Verletzten Schnittwunden durch umherfliegende Glassplitter. 400 Menschen wurden laut Universität in Sicherheit gebracht. An den Hochschulgebäuden entstand erheblicher Schaden. Zahlreiche Fahrzeuge wurden durch die Detonation in Brand gesetzt.

Die spanischen Behören machten die baskische Untergrundorganisation ETA für den Anschlag verantwortlich. Eine Stunde vor der Explosion hatte ein anonymer Anrufer im Namen der ETA vor der Bombe gewarnt, aber keine genauen Angaben über den Aufenthaltsort des Sprengkörpers gemacht.

Die Universität von Navarra in Pamplona war in der Vergangenheit bereits sechs Mal Zielscheibe von Anschlägen. Pamplona ist die Hauptstadt der an das Baskenland grenzenden Region Navarra.

Die Explosion ereignete sich nur zwei Tage nach einem Schlag gegen die ETA. Am Dienstag hatte die Polizei ein Kommando der ETA in Pamplona zerschlagen und drei mutmaßliche Mitglieder festgenommen. Ein vierter Verdächtiger wurde in der Hafenstadt Valencia verhaftet. Die Polizei konfiszierte bei der Aktion 100 Kilogramm Sprengstoff und Waffen.