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Kongo und Ruanda stimmen Friedensgipfel zu

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Kongo und Ruanda stimmen Friedensgipfel zu

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Der Präsident des Kongo Joseph Kabila und der Staatschef Ruandas, Paul Kagame, haben zugesagt, an einem Gipfeltreffen über die Krise im Osten des Kongo teilzunehmen. Der für Entwicklungspolitik zuständige EU-Kommissar Louis Michel bemüht sich zur Zeit in der Region um eine politische Lösung. Auch die Außenminister Frankreichs und Großbritanniens, Bernard Kouchner und David Miliband, versuchen zu vermitteln. Die beiden Politiker wollten in die bis vor kurzem umkämpfte Stadt Goma und in die ruandische Hauptstadt Kigali reisen. Während es in Goma ruhig ist, wurden aus mehreren Flüchtlingslagern rund neunzig Kilometer nördlich der Provinzhauptstadt etwa 50.000 Menschen brutal vertrieben. Das Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen macht die Rebellentruppen Laurent Nkundas dafür verantwortlich. Seit der Wiederaufnahme der Kämpfe zwischen Rebellen und Regierungstruppen im vergangenen August sind mehr als 220.000 Menschen aus der Region Nord-Kivu geflüchtet.