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Umsatz mit Umfragen: Obama bei Kaffee und Kuchen vorn

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Umsatz mit Umfragen: Obama bei Kaffee und Kuchen vorn

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Mehr als 17 Millionen Amerikaner haben bereits ihren Klick am Wahl-Computer gemacht, ein Rekord. Wegen des Andrangs mussten einige Wahllokale Überstunden schieben. In zwei Dritteln der Bundesstaaten ist die vorzeitige Stimmabgabe möglich, die Regeln dafür variieren.

Drei Tage vor der Wahl schrumpfte der Vorsprung Obamas vor McCain landesweit auf rund fünf Prozent. Mit den Umfragen wollen auch anderen Umsatz machen: Bei der Supermarktkette Seven-Eleven gibt es den passenden Kaffeebecher zum Kandidaten.

In einer New York Filiale führt Obama mit 20 Prozent, aber das Ergebnis kann natürlich verfälscht sein, räumt ein Mitarbeiter ein: “Sie können hier fünf mal am Tag herkommen, wenn sie wollen”, so der Verkäufer, “irgendwann steigen sie vielleicht auf koffeinfrei um.”

In Beverly Hills an der Westküste verkauft sich Kuchen mit Obamas Konterfei wie warme Semmeln. Bei den Vize-Kandidaten liegt Sarah Palin vorn. Derlei gestärkt erwarten Analysten auch am Dienstag eine Rekordbeteiligung.