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Kongokrise bleibt weiter ungelöst.

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Kongokrise bleibt weiter ungelöst.

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Noch immer gibt es keine Lösung für den Konflikt im Ostkongo. Allein in Goma und Umgebung benötigen mehr als 250.000 Flüchtlinge dringend Hilfe. Hilfsorganistonen beschreiben die Lage der Flüchlinge als verzweifelt. Die Außenminister Frankreichs und Großbritanniens Bernard Kouchner und David Miliband sind in das Krisengebiet gereist um sich einen Eindrück von der humanitären Situation zu verschaffen, nachdem sie zuvor mit dem kongolesischen Präsidenten Joseph Kabila gesprochen hatten. David Miliband sagte: “ Im Augenblick sind 17.000 UN-Soldaten im Land.

Wir müssen dafür sorgen, daß die Truppen in dieser Region eingesetzt werden, damit die Hilfeleistungen ankommen. Humanitäre Hilfe hängt von Sicherheit ab, Sicherheit von vernünftigen politischen Prozessen.”

Die Truppen des Rebellengenerals Laurent Nkunda hatten eine Offensive gegen die Regierungsarmee gestartet und stehen nun unmittelbarvor Goma. Er wirft den Regierungstruppen vor, Hutu-Milizen zu unterstützen die vor 14 Jahren nach dem Völkermord in Ruanda in das Nachbarland geflohen waren. Mit 17.000 Soldaten darunter 6.000 in der Krisenregion, ist dies die weltweit größte Friedensmission der UNO, neben dem Einsatz in Darfur.