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Nach den gewalttätigen Protesten radikaler jüdischer Siedler hat die israelische Regierung beschlossen, die Hilfe für illegale Kolonien im Westjordanland einzustellen. Neben den Palästinensern waren in Hebron auch die israelischen Sicherheitskräfte Ziel der aufgebrachten Siedler geworden – bisher ein Tabu.

Ebenso beispiellos ist die Entscheidung der Regierung, zumindest in den ohne Erlaubnis errichteten Kolonien nicht mehr wie bisher Straßen zu bauen und die Strom- und Wasserversorgung zuzusichern. Ehud Olmert – der nur noch an der Spitze einer Übergangsregierung steht – sagte, die Gewalt der Siedler gegen Polizisten und Soldaten sei inakzeptabel und werde nicht länger toleriert.

Ebenfalls in Hebron, aber friedlich, demonstrierten Hunderte Palästinenser. Sie werfen den radikalen Siedlern vor, ihre Häuser und Friedhöfe mit Steinwürfen anzugreifen und ihnen den Zugang zum Stadtzentrum zu verwehren.

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