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Gewinneinbruch bei Societe Generale wegen Finanzkrise

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Gewinneinbruch bei Societe Generale wegen Finanzkrise

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In Frankreich ist ein weiteres prominentes Kreditinstitut Opfer der Finanzkrise geworden. Der Gewinn der Societe Generale brach im dritten Quartal ein. Er betrug nur noch 183 Millionen Euro, 84 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum.

Die Sonderbelastungen im Zusammenhang mit der Finanzkrise bezifferte die Bank auf 1,2 Milliarden Euro. Ohne Abschreibungen hätte das Nettoergebnis im Rahmen der Prognose gelegen, teilte die Societe Generale mit.

Im zweiten Quartal hatte der Erlös noch 644 Millionen Euro betragen, im ersten Quartal war er fast doppelt so hoch.

In die Schlagzeilen geriet die Societe Generale zu Jahresbeginn durch die Spekulationsverluste ihres Traders Jerome Kerviel von rund fünf Milliarden Euro.
Der negative Effekt der Affäre auf die Geschäfte der Bank beginne sich indes zu verflüchtigen, hieß es.
Seit Jahresbeginn verlor der Aktienkurs der Bank um mehr als 50 Prozent.

Es seien der Bank keine Kunden weggelaufen, so die Bank. Allerdings ging die Zahl der Kontoeröffnungen massiv zurück.