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McCains Losung lautet "Weiterkämpfen"

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McCains Losung lautet "Weiterkämpfen"

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Für Senator John McCain ist es angesichts seiner 72 Jahre garantiert auch der letzte Anlauf.
Vor vier Jahren hatte er sich gegen den späteren Präsidenten George W. Bush bei den Republikanern nicht für eine Nominierung durchsetzen können.
2008 schaffte er nach schwachem Start nach dem “Super-Tuesday” den Sprung an die Spitze der republikanischen Bewerber . Die Entscheidung für
seine Vize-Kandidatin Sarah Palin traf McCain erst in allerletzter Minute kurz vor dem Nominierungsparteitag.

Eine wichtige Rolle im Wahlkampf des John McCain spielte dessen Helden-Images aus dem Vietnam-Krieg. Der Bomberpilot war abgeschossen und für 5 Jahre in einem Lager gefangen gehalten worden.
Diese seine Militär-Erfahrung führt McCain besonders gern als Vorzug gegenüber seinem demokratischen Rivalen Barack Obama ins Feld, der nie eine Uniform getragen hat.

McCain hat – im Gegensatz zu Obama – von Anfang an die umstrittene Irak-Politik von Präsident Bush mitgetragen.

Seit 1987 vertritt er den Staat Arizona im Senat und arbeitete dort in den Ausschüssen für Streitkräfte, Handel, Wissenschaft und Verkehr.

In der letzten Phase gestaltete sich – trotz Bad in der Menge – sein Wahlkampf zunehmend schwierig.
Vor allem seine Reaktion auf die Finanzkrise vermochte viele Amerikaner nicht zu überzeugen.
Zuletzt wandten sich auch reihenweise Konservative vom konservativen Kandidaten ab.
Gerade seine Nähe zum amtierenden Präsidenten George W. Bush erwies sich immer mehr als kontraproduktiv.
So stellte Kandidat McCain denn auch in der Endphase des Wahlkampfes den Hinweis in den Fordergrund, wann er gegen die Präsidentenmeinung gestimmt habe. McCain wörtlich: “Ich bin nicht als Miss Charme in den Senat gewählt worden, ich habe dem Präsidenten widersprochen in Sachen Klimawandel, beim Thema foltern von Gefangenen, bei Guantanamo und in der Frage, wie der Irak-Krieg geführt wurde.
Davon gibt es lange Aufzeichnungen und die Amerikaner kennen mich sehr gut.”

In den letzten Wochen erlebten die Amerikaner, daß der weißhaarigen Senator sogar vor dem den den USA sonst bie benutzten Wort “Sozialismus” nicht mehr zurückschreckt, um seinen Rivalen als “gefährlich” für Amerikas Werte zu bezeichnen.