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Ein langer Wahltag in den USA - und ein erster Sieg für Obama

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Ein langer Wahltag in den USA - und ein erster Sieg für Obama

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Die Präsidentschaftswahlen in den USA sind in vollem Gange und sie haben mit einem kleinen Teilsieg für Barack Obama begonnen. In Dixville Notch im Bundestaat New Hampshire geben seit 1960 die ersten Wähler ihre Stimme ab. Seit 40 Jahren gewannen hier immer die Republikaner – aber diesmal errang John McCain nur 6 Stimmen, während 15 Wähler für Barack Obama votierten.

Es könnte ein gutes Omen für den demokratischen Kandidaten sein, der in landesweiten Umfragen zuletzt klar vorn lag. Obama hat die Chance, mehrere bislang republikanische Bundesstaaten für sich zu gewinnen. Besonders wichtig sind aber die Swing States, also Staaten mit besonders vielen Wechselwählern.

New York, wo die Wahllokale etwas später öffneten, ist beinahe ein Heimspiel für Barack Obama: Seit Jahrzehnten ist der Bundesstaat mit seinen 31 Wahlmännern fest in demokratischer Hand und es sieht nicht danach aus, als würde sich daran etwas ändern. Schwieriger könnte es im republikanischen Virginia werden. Allerdings führt Obama auch hier seit Wochen in Umfragen.

Das Programm der beiden Kandidaten am Wahltag steht seit langem fest: Der Republikaner John McCain gibt seine Stimme in Phoenix, Arizona ab, danach ist ein Kinobesuch geplant. Am Abend hält er eine Rede im Hotel “Bitmore Resort”, wo er auch seine Hochzeit gefeiert hatte. Obama wählt in seiner Heimatstadt Chicago in Illinois. Zu seiner Wahlparty im Grant Park werden bis zu eine Million Menschen erwartet, darunter auch Prominente wie Talkshow-Königin Oprah Winfrey.