Eilmeldung

Eilmeldung

US-Präsidentschaftswahl bricht gleich mehrere Rekorde

Sie lesen gerade:

US-Präsidentschaftswahl bricht gleich mehrere Rekorde

Schriftgrösse Aa Aa

Die US-Präsidentschaftswahl ist in mehrfacher Hinsicht eine Rekordwahl. Schon der Wahlkampf war der längste und teuerste in der US-Geschichte. Die Wahlbeteiligung, die eigentlich in den USA traditionell eher gering ist, dürfte ebenfalls höher ausfallen als je zuvor. Vor den Wahllokalen etwa in Maryland bildeten sich lange Schlangen, viele Menschen warteten stundenlang auf die Stimmabgabe.

Beobachter erwarten, dass zwei Drittel der rund 213 Millionen wahlberechtigten US-Bürger ihre Stimme abgeben – das wäre die höchste Quote seit 100 Jahren. In letzten Umfragen führte Barack Obama sowohl in traditionell demokratischen als auch in eher republikanischen Staaten. Ausschlaggebend sind jedoch die Swing States; jene Staaten, in denen keine der beiden Parteien eine verlässliche Mehrheit hat.

Am Times Square in New York bauten US-Fernsehsender mehrere Großbildleinwände auf, um das Wahlspektakel die ganze Nacht lang live zu übertragen. Dort versammelten sich auch Anhänger beider Lager zu einer friedlichen Kundgebung. Die Unterstützer von Barack Obama und jene von John McCain jubelten für ihren jeweiligen Kandidaten.

Obama hatte bereits gleich zu Beginn des Wahltags einen Erfolg verzeichnen können: Im Skiort Dixville Notch, in dem die Wahllokale traditionell schon kurz nach Mitternacht öffnen, siegte er – als erster Demokrat seit 1968. John McCain erhielt hier nur 6 Stimmen, Barack Obama 15: vielleicht ein gutes Omen für den Senator aus Illinois.