Eilmeldung

Eilmeldung

Kongo verweigert Gespräche mit Rebellengeneral

Sie lesen gerade:

Kongo verweigert Gespräche mit Rebellengeneral

Schriftgrösse Aa Aa

Der kongolesische Ministerpräsident Adolphe Muzito hat sich mit dem Chef der UN-Friedensmission Alain Le Roy getroffen. Für die UNO ist es von großer Bedeutung, die unmenschlichen Lebensumstände der hunderttausenden Flüchtlinge im Ostkongo in Goma, zu lindern. Die Lage ist schwierig, weil die Regierung sich weigert mit dem Rebellengeneral Laurent Nkunda direkt zu verhandeln, obwohl dieser es angeboten hatte. Über zweihunderttausend Flüchlinge sind in Goma. Geflohen vor dem Hunger und der Gewalt. Die UNO hat etwa siebzehntausend Blauhelme im Land stationiert. Dies reicht nicht um die Sicherheit der Flüchtlinge vor den Rebellen zu garantieren.
Erst Ende November wird der Weltsicherheitsrat sich mit einer möglichen Aufstockung der Blauhelmtruppe befassen. Und auf Hilfe sind die Menschen, sagen Hilfsorganisationen wie Flüchtlinge. Eine Frau sagt: “ Ich bitte sie uns Frieden zu bringen, damit wir nach Hause können. Wir leiden hier sehr.”
Die Flüchtlinge leben im Grenzgebiet um Goma unter menschenunwürdigen Bedingugen. Kaum Wasser, wenig Nahrung. Kommt nicht bald Hilfe, droht eine humanitäre Katastrophe.