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Nach der Wahl: europäische Börsen im Minus

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Nach der Wahl: europäische Börsen im Minus

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Die europäischen Börsen haben den Handelstag mit Verlusten beschlossen – trotz postiver Vorgaben aus Asien und trotz der Aufbruchstimmung in den USA nach dem Wahlsieg von Barack Obama. Wie London, Frankfurt und Paris verloren die meisten Handelsplätze im Laufe des Tages um die zwei Prozent. Der Index Euro Stoxx ging sogar um 2,4 Prozent zurück, Zürich lag bei Minus Drei Prozent.

Der Analyst Henk Potts von der Barclay Bank erklärt, dass kurzfristig die Wirtschaft die größte Herausforderung bleibe. Auf diesem Gebiet werde es nicht einfach, Veränderungen zu erzielen. Ein größerer Rettungsplan für die Wirtschaft scheine sich abzuzeichnen, nun sei interessant zu sehen, wie schnell solche Pläne umzusetzen seien, und was sie genau umfassen.”

Anders als die europäischen Börsen hatten die asiatischen und australischen Handelsplätze sofort positiv auf die Wahl Obamas reagiert. Zu den Verlieren der US-Wahl zählen die Pharmaunternehmen. Obama plant eine Senkung der Kosten im US-Gesundheitssystem. Daher wird befürchtet, dass die Bedingungen für die Pharma-Industrie verschärft werden. In Europa führte das zu Kursverlusten der Pharmaschwergewichte Novartis und Roche.