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Europas "Wunschzettel" für den neuen US-Präsidenten

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Europas "Wunschzettel" für den neuen US-Präsidenten

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Von der Titelseiteseite des britischen “Independent” strahlt Barack Obama schon als “Mr. President”. In Europa herrscht Genugtuung vor. Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel kündigt an, rasch das Gespräch mit Obama zu suchen.

Der russische Präsident Dimitri Medwedew hofft “auf konstruktiven Dialog”, verweist auf noch ungenutztes Potenzial für Zusammenarbeit, und in Brüssel ruft der EU-Kommissionspräsident nach einem “neuen Deal zwische USA und EU”:

Barroso wünscht “ eine neue Abmachung , die finanzielle Stabilität einschließt, globalen Wohlstand – einschließlich Handel und Erreichen der Milleniums-Entwicklungsziele, Kampf gegen den Klimawandel und Beförderung von Frieden und Menschenrechten in der Welt.”

Bei allen europäischen Politikern klingt die Erleichterung an, nun einen Partner zu bekommen, der verstehe, daß heute keiner allein die Probleme der gesamten Welt lösen könne, wie es die deutsche Kanzlerin formuliert.

Für den britische Premierminister Gordon Brown ist Barack Obamas Sieg “ein historischer Moment, der in der Geschichte weiterleben wird solange Geschichtsbücher geschrieben werden”.

Brown nennt Obama einen “wirklichen Freund Großbritanniens, mit dem wir gemeinsame Werte teilen und eine Politik der Zusammenarbeit , um diese wirtschaftlich schweren Zeiten zu überstehen und für die Zukunft eine Gesellschaft mit mehr Sicherheit aufzubauen.”

In Paris spricht der amtierende EU-Ratspräsident Nikolas Sarkozy von den großen Hoffnungen, die Obamas Wahl europa- und weltweit wecke – gerade “in einer Zeit, in der wir uns alle immensen Herausforderungen gegenüber sehen.”