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John McCain zeigte sich als großherziger Verlierer

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John McCain zeigte sich als großherziger Verlierer

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Der 21-monatige Wahlkampf hatte ihm und seinen Republikanern nicht den erhofften Sieg gebracht.
Zu schwer wog wohl die schlechte Bilanz seines Parteifreundes im Präsidentenamt, George W. Bush. Und zu heftig zerschlug die Finanzkrise die republikanische Wahlstrategie. In Phoenix im Bundesstaat Arizona trat er gemeinsam mit Sarah Palin vor seine schwer enttäuschten Anhänger.
“Vor wenigen Minuten hatte ich die Ehre Senator Barack Obama zu gratulieren. Er ist der gewählte Präsident der Vereinigten Staaten, des Landes, das wir beide lieben.”
Die Enttäuschung bei Sarah Palin war unübersehbar.
Auch ihr galten die Buhrufe der maßlos enttäuschten Anhänger. McCain sagte weiter: “Ich fordere alle Amerikaner auf die mich unterstützt haben, nicht nur ihm zu gratulieren, sondern unseren nächsten Präsidenten zu unterstützen und Wege zu finden zusammenzukommen und notwendige Kompromisse zu finden. Wir wollen gemeinsam unseren Wohlstand wieder herstellen, unsere Sicherheit verteidigen und unseren Kindern eine bessere Welt hinterlassen, als wir sie vorgefunden haben.”
Mit freundlichem Applaus wurde der Unterlegene von seinen Anhängern verabschiedet.