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Chinesische Spielzeugindustrie von globaler Krise stark betroffen

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Chinesische Spielzeugindustrie von globaler Krise stark betroffen

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In der Volksrepublik China bereitet sich die Spielzeug-Industrie auf Weihnachten vor.
Üblicherweise reagieren die Unternehmen Anfang November auf Last-Minute-Bestellungen aus Europa und Nordamerika.

In diesem Jahr indes bleiben die Orders aus. Die Auswirkungen der Finanzkrise lassen viele Europäer und Amerikaner den Gürtel enger schnallen.

Die Zeiten des schnellen Profits seien vorbei, sagt
der Geschäftsführer eines Puppen- und Plüschtierproduzenten in Shanghai. Früher habe es zweistelligen Gewinnmargen gegeben, heute müsse man froh sein, keinen Verlust zu machen.

Die chinesische Spielzeugindustrie hängt vollständig vom Export ab, praktisch nichts wird auf dem Heimatmarkt verkauft. Dazu muß sie mit steigenden Kosten und einer stärkeren Landeswährung fertig werden.

Die Folgen sind dramatisch. Von den rund 3600 Spiezeugherstellern in China machten in diesem Jahr mehr als die Hälfte pleite.