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Rückschlag für Homo-Ehen in Kalifornien

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Rückschlag für Homo-Ehen in Kalifornien

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Für einige Monate waren gleichgeschlechtliche Ehen in Kalifornien erlaubt, nun ist das erst einmal wieder vorbei: Am Tag der Präsidentenwahl hat in dem amerikanischen Bundesstaat auch eine knappe Mehrheit für ein Verbot gestimmt.

Schwule und Lesben gehen nun auf die Straße, in diesem Fall vor einer Mormonenkirche: Sie werfen den Mormonen vor, sie hätten das Verbot massiv unterstützt.

Von Heuchelei spricht ein Demonstrant, selber ein Priester. “Die Mormonen haben Gottes Gebot gebrochen”, sagt er: “Liebe Deinen Nächsten wie Dich selbst, richte nicht über ihn! Das haben wir die ganze Zeit gepredigt.”

Inzwischen haben Schwulenverbände und Bürgerrechtler auch Klage eingereicht, beim Obersten Gericht von Kalifornien. Die Richter hatten die Homoehe vor einem halben Jahr erlaubt; seitdem ließen sich sechzehntausend Paare trauen.
Unklar ist, ob diese Ehen nun weiterhin gültig sind.

Erlaubt sind sie damit jetzt noch in den Bundesstaaten Massachusetts und Connecticut.