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Kongo-Krisengipfel in Nairobi

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Kongo-Krisengipfel in Nairobi

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Die verfeindeteten Präsidenten des Kongos und Ruandas kamen zu dem Krisengipfel in die kenianische Hauptstadt Nairobi, ebenso wie der Generalsekretär der Vereinten Nationen und der gegenwärtige Vorsitzende der Afrikanischen Union, der Präsident Tansanias. Insgesamt sieben Staatschefs waren eingeladen.

UN-Generalsekretär Ban Ki-Mun erklärte, die Blauhelme würden weiterhin alles ihnen mögliche tun, um in Zusammenarbeit mit der kongolesischen Regierung und anderen Parteien so viele Menschen wie möglich zu schützen, doch die Truppe sei bis zum Äußersten belastet. Über ein Verstärkung der UN-Friedenstruppe will der Weltsicherheitsrat erst Ende November beraten.

Die Aussichten auf eine politische Lösung bei dem Gipfel in Nairobi galten als gering.
Die kongolesische Regierung wirft Ruanda vor, Rebellengeneral Nkunda zu unterstützen. Dieser kämpfte in den Neunziger Jahren in Ruanda in der Patriotischen Front des heutigen ruandischen Präsidenten, die den Massenmord an den Tutsi beendete.