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Obama will im Kampf gegen die Finanzkrise keine Zeit verlieren

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Obama will im Kampf gegen die Finanzkrise keine Zeit verlieren

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Der designierte US-Präsident Barack Obama will im Kampf gegen die Folgen der Finanzkrise keine Zeit verlieren. Unmittelbar nach seiner Amtsübernahme am 20. Januar werde er die Herausforderungen “frontal” angehen, sagte er bei seiner ersten Pressekonferenz nach seiner Wahl in Chicago. “Wir brauchen einen Rettungsplan für die Mittelschicht”, fügte Obama hinzu. “Es geht darum, sofort neue Jobs zu schaffen und jene Familien zu entlasten, deren Zahlungsmöglichkeiten geringer werden und deren Ersparnisse verschwinden.”

Zudem sprach sich Obama für Hilfen für die krisengeschüttelte amerikanische Automobil-Industrie aus. “Die Auto-Industrie ist das Rückgrat der amerikanischen Industrie und spielt bei unserem Bemühen eine zentrale Rolle, unsere Abhängigkeit von ausländischem Rohöl zu verringern. Ich wünsche, dass die Regierung alles tut, was in ihrer Macht liegt, um die Hilfen für die Industrie zu beschleunigen, die der Kongreß bereits beschlossen hat. Mein Übergangsteam arbeitet mit Hochdruck an zusätzlichen Lösungen zur Unterstützung der Auto-Industrie.” Vor der Pressekonferenz in Chicago waren Obama und sein designierter Vize Joe Biden mit Wirtschaftsfachleuten aus seinem Wahlkampfteam zu Beratungen zusammengekommen. Am Montag empfängt ihn Präsident George W. Bush zu einem Gespräch im Weißen Haus in Washington.