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EU-Fahrplan aus der Krise beschlossen

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EU-Fahrplan aus der Krise beschlossen

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Mehr Transparenz und größere Kontrolle – auf diese gemeinsame Linie haben sich die 27 Staats- und Regierungschefs auf dem EU-Treffen in Brüssel verständigt. Sie soll als Fahrplan aus der Finanzkrise auf dem G20-Gipfel in der kommenden Woche in Washington vorgestellt werden. Ein Ziel ist, dem Internationalen Währungsfonds eine Schlüsselrolle zu geben: als eine Art Polizist der Finanzmärkte.

Man wolle nicht von einer fehlenden Reglementierung zu zuviel Reglementierung kommen, so EU-Ratspräsident Nicolas Sarkozy. Aber man wolle die finanziellen Spielregeln ändern. Das sei die Basis. Europa gehe nach Washington mit dem Willen, eine Linie zu verteidigen, nämlich für mehr Transparenz und für eine Umgestaltung.

Sarkozy fügte hinzu, die EU sei sich einig, dass man koordiniert gegen die Wirtschaftskrise vorgehen müsse. Wie umfassend, sorgt für Unstimmigkeiten zwischen Paris und Berlin. Alle Prognosen sähen eine Wirtschaftskrise voraus. Dessen müsse man sich bewusst sein, Europa müsse reagieren.

Auf dem Gipfel in der kommenden Woche suchen die G20 Staaten – also die wichtigsten Industrienationen und aufstrebenden Schwellenländer – Lösungen, um das Weltfinanzsystem zu reformieren. Sobald der zukünftige US-Präsident Barack Obama im Amt ist, wird es einen weiteren Weltfinanzgipfel geben – diesmal in Europa.