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Weiter Kämpfe im Ostkongo

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Weiter Kämpfe im Ostkongo

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Im Osten des Ostkongo gehen die Kämpfe zwischen Truppen des Rebellengenerals Laurent Nkunda gegen Regierungstruppen und mit der Regierung verbündete Milizen weiter. Truppen Nkundas sollen in der Stadt Kiwanja im Ostkongo ein Massaker an bis zu 60 jungen Männern verübt haben. Angeblich haben die Rebellen die Stadt zurückerobert, die die Mai-Mai-Milizen erst am Vortag unter ihre Kontrolle gebracht hatten. Auch nördlich der Provinzhauptstadt Goma kam es am Freitag zu neuen Gefechten zwischen Regierungstruppen und Nkundas Kämpfern. Durch die Kämpfe wurde eine neue Fluchtwelle aus den Flüchtlingslagern ausgelöst. Beim Kongo-Krisengipfel in Nairobi forderten die Teilnehmer die Konfliktparteien zu einer sofortigen Feuerpause auf.
Der kenianische Außenminister Moses Wetungala sagte, man werde nichrt tatenlos danebenstehen, wenn im Kongo Gewalt gegen unschuldige Menschen verübt werde. AUßerdem drängte man in Mairobi auf die Einrichtung “humanitärer Korridore”, die es Helfern ermöglichen sollen, hunderttausende Flüchtlinge in der Konfliktregion Nord-Kivu mit Lebensmitteln und medizinischen Hilfsgütern zu versorgen.