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20 Todesopfer bei Unglück auf russischem U-Boot

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20 Todesopfer bei Unglück auf russischem U-Boot

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Bei einer Havarie auf einem atombetriebenen russischen U-Boot sind mehr als 20 Matrosen und Zivilisten an Bord getötet worden. Ursache sei vermutlich ein Defekt im Feuerlöschsystem während einer Testfahrt im Japanischen Meer, teilte das Militär mit. Bei dem Unfall sei der Atomreaktor nicht beschädigt worden. 21 Verletzte wurden noch auf hoher See auf ein Begleitschiff gebracht. Von den insgesamt 208 Menschen an Bord waren mehr als die Hälfte Techniker und Konstrukteure der russischen Werft. Das weiterhin funktionsfähige U-Boot der russischen Pazifikflotte soll gegen Mittag einen Hafen im fernöstlichen Gebiet Primorje erreichen. Vor acht Jahren waren bei einer Explosion im russischen Atom-U-Boot “Kursk” alle 118 Mann an Bord ums Leben gekommen. Auslöser war ein schadhafter Torpedo.