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G20 treffen sich in Sao Paulo

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G20 treffen sich in Sao Paulo

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Bei einem Treffen der Finanzminister und Notenbankchefs sowie anderer Vertreter der Gruppe der 20 wichtigsten Industrie- und Schwellenländer (G20) hat Brasiliens Staatspräsident Luiz Inacio Lula da Silva mehr Einfluss für die Schwellenländer gefordert. Das zweitägige Treffen im brasilianische Sao Paulo dient als Vorbereitung des Weltfinanzgipfels am 15. November in Washington.

Zur Überwindung der weltweiten Finanzkrise sei eine weitgreifende Reform des internationalen Finanzsystems nötig, sagte Lula. Man brauche neue Mechanismen zur Stärkung und zur Regulierung der Märkte, aber auch mehr Transparenz. Die Gruppe der sieben wichtigsten Industrieländer (G7) könne die weltweite Lage der Finanzmärkte nicht mehr allein kontrollieren. Der Präsident der Weltbank, Robert Zoellick sagte, man rede derzeit viel darüber, die G7 zu verändern und möglicherweise eine G20-Gruppe daraus zu machen. Er habe gesagt, es müsse eine Art Führungsgruppe geben, der einige dieser Länder angehörten, sicherlich etwa China, Brasilien, Russland, Indien und Mexiko. Aber es müsse auch noch andere Veränderungen geben. Der Internationale Währungsfond forderte unterdessen im Vorfeld des Weltfinanzgipfels dazu auf, entsprechende finanzpolitische Maßnahmen zu ergreifen und sicherzustellen, dass der IWF über genügend Mittel verfüge, um gegen die Finanzkrise vorgehen zu können.