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Deutsche Post 2008 mit roten Zahlen - Rückzug aus dem US-Geschäft

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Deutsche Post 2008 mit roten Zahlen - Rückzug aus dem US-Geschäft

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Die Deutsche Post wird 2008 wegen der Milliarden-Verluste im US-Expressgeschäft erstmals seit vielen Jahren rote Zahlen schreiben. Sie verabschiedet sich Ende Januar aus diesem defizitären Bereich in den USA. Vorstandschef Frank Appel sieht darin eine Folge der Finanzkrise.

Bei der Post-Tochter DHL fallen in den USA nun insgesamt knapp 15.000 Arbeitsplätze weg. Die internationalen Sendungen aus den und in die USA sollen im globalen DHL-Netz aber erhalten bleiben, ebenso das Logistik-Geschäft mit Spedition.

Insgesamt bezifferte Appel die seit fünf Jahren angehäuften Aufwendungen für das US-Engagement auf rund 7,5 Milliarden Euro. Vor allem wegen der Sanierungskosten in den USA in Milliardenhöhe wird die Post in diesem Jahr erstmals seit mehr als einem Jahrzehnt rote Zahlen schreiben. Zur Höhe des Verlusts wollte Appel keine Angaben machen. Seit dem Börsengang im Jahr 2000 hatte das frühere Staatsunternehmen stets Milliardengewinne eingefahren.