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Atommüll-Transport erreicht Gorleben

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Atommüll-Transport erreicht Gorleben

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Verzögert durch schwere Proteste hat der umstrittene Atommüll-Transport nach Mitternacht am Dienstagmorgen Gorleben erreicht.

Streit gab es auch um die neuen französischen Behälter, die statt des Castor zum Einsatz kamen. Nach Messungen von Greenpeace setzten die erstmals verwendeten TN85 Atommüll-Behälter deutlich mehr Strahlung frei als die alten Castor-Behälter.

In der französischen Wiederaufbereitungsanlage La Hague hatten die radioaktiven Reste alter Brennelemente aus deutschen AKWs am Freitagabend per Zug die Rückreise angetreten. Die elf Behälter hätten am Montagmorgen das Zwischenlager Gorleben erreichen sollen.

Die Lastwagen konnten die letzten zwanzig Kilometer vom Bahnhof Dannenberg nach Gorleben nur Schrittempo fahren, weil sich immer wieder Demonstranten angekettet hatten. Zuletzt hatten rund eintausend Kernkraftgegner die Zufahrt nach Gorleben blockiert.