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Vodafone senkt Umsatzprognose und ändert Strategie

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Vodafone senkt Umsatzprognose und ändert Strategie

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Der britische Vodafone-Konzern hat wegen der schwächelnden Konjunktur seine Umsatzprognose für das laufende Jahr gesenkt. Zugleich kündigte der Telekomriese einen Strategieschwenk an. So soll das Hauptaugenmerk künftig auf der Entwicklung des operativen Geschäfts liegen und nicht länger auf Expansionen. Dies kam am Markt gut an. Die Aktie schloss mit sechs Prozent im Plus.

Hintergrund für den Kurswechsel waren die schwachen Halbjahreszahlen. So sank der Nettogewinn um 35 Prozent auf 2,7 Milliarden Euro.

Angesichts des schwierigen Marktumfelds will Vodafone zudem die Kosten bis 2011 jährlich um 1,2 Milliarden Euro drücken. Ob dies auch zu Stellenabbau führen wird, wollte Vodafone nicht sagen. Es gehe darum, Strukturen zu verschlanken. Möglicherweise würden Bereiche ausgelagert.

In Deutschland blieb Vodafone trotz leichter Einbußen der profitabelste Mobilfunker. Hier gab es zudem fast 900.000 neue Kunden.