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Teenager kämpft um das Recht zu sterben

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Teenager kämpft um das Recht zu sterben

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Ein 13-jähriges todkrankes Mädchen aus Großbritannien darf sterben. Hannah Jones und ihre Familie setzten sich gegen ein Krankenhaus durch, das der 13-Jährigen gegen deren Willen ein neues Herz implantieren wollte. Die Klinik im westenglischen Hereford entschied, den Rechtsstreit am Obersten Gerichtshof nicht weiterzuverfolgen.

Sie müsse ständig zu Ärzten, viele Medikamente nehmen, sagt der Teenager. Es sei wirklich hart. Die Familie hofft nun, dass Hannah, die ein Loch im Herzen hat, noch ein Mal Weihnachten erleben kann. Die Mutter sagt, vor einem Jahr hätten die Ärzte ihrer Tochter schon nur noch drei bis sechs Monate gegeben. Man wisse eben einfach nicht, wie lange es noch weiter gehen könne.

In Italien kämpft ein Vater darum, seine seit 16 Jahren im Koma liegende Tochter sterben lassen zu dürfen. Ein Gericht in Mailand hat diesbezüglich erneut Beratungen aufgenommen. In Italien ist Sterbehilfe verboten.

Der Vatikan hat sich immer wieder vehement dagegen ausgesprochen. Beppino Englaro, der Vater von Eluana, sagte, er hoffe, dies sei das letzte Mal, dass er vor der Presse zum Schicksal seiner Tochter sprechen müsse. Wenn sie noch etwas sagen könnte, würde sie sagen, lass es endlich vorbei sein. Eluana hatte 1992 in einem schweren Autounfall so schwere Hirnverletzungen erlitten, dass sie seitdem im Koma liegt.