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US-Regierung plant Hilfen für Hausbesitzer

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US-Regierung plant Hilfen für Hausbesitzer

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Die US-Regierung will den von der Immobilienkrise geschädigten Eigenheimbesitzern unter die Arme greifen. Die monatliche Ratenzahlung soll für jene Kreditnehmer reduziert werden, die von der Zwangsvollstreckung bedroht sind und mehr als 38 Prozent ihres Einkommens für die Rückzahlung des Darlehens aufwenden müssen.

Rund vier Millionen US-Bürger sind mit Kreditrückzahlungen in Verzug geraten oder stehen kurz davor. Der Chef der US-Wohnungsbehörde James Lockhart unterstrich die Notwendigkeit dieser Maßnahmen: “Die Kündigung einer Hypothek schadet Familien, ihren Nachbarn, ganzen Gemeinden und dem Immobilienmarkt.

Wir müssen diese Abwärtsspirale stoppen. Daher kündigen wir dieses Programm an, das dafür sorgen soll, dass bedrohte Hausbesitzer Hypotheken erhalten, die sie sich auch leisten können.”

Rund die Hälfte aller US-Hypotheken laufen direkt oder indirekt über die mittlerweile bankrotten Hypothekenfinanzierer Fannie Mae und Freddie Mac. Anfang September hatte die US-Regierung bei beiden Instituten die Kontrolle übernommen.