Eilmeldung

Eilmeldung

Demonstration gegen Massenvergewaltigung

Sie lesen gerade:

Demonstration gegen Massenvergewaltigung

Schriftgrösse Aa Aa

In Goma im Osten der Demokratischen Republik Kongo haben Hunderte Frauen gegen die Massenvergewaltigungen durch Regierungssoldaten und Rebellen demonstriert. Eine von ihnen sagte: “Polizisten vergewaltigen uns, Soldaten vergewaltigen uns. Wir wollen diese furchtbaren Verbrechen öffentlich machen. Die Vergewaltigungen müssen aufhören.”

Etwa 60.000 Flüchtlinge in Kibati sollen unterdessen in ein anderes Lager umgesiedelt werden. Ein Sprecher der Vereinten Nationen sagte, dort, wo sie seien, liefen sie Gefahr, zwischen die Fronten zu geraten.

Im Osten des Kongo tobt ein Krieg zwischen den kongolesischen Regierungstruppen und den Rebellen des abtrünnigen Tutsi-Generals Laurent Nkunda. Über das Vordringen der Rebellen nach Kanyabayonga liegen widersprüchliche Angaben vor.
Unbestätigten Meldungen zufolge unterstützt Angola die kongolesischen Truppen und Ruanda die Rebellen mit Waffen, Logistik und Soldaten.

In der Region Nord-Kivu sind 250.000 Menschen auf der Flucht. Hilfslieferungen erreichen nur einen Bruchteil der Opfer.