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Brüssel und Moskau wollen in Kürze weiteren Weltfinanzgipfel

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Brüssel und Moskau wollen in Kürze weiteren Weltfinanzgipfel

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Auf der gleichen Wellenlänge in der Finanzkrise, Unstimmigkeiten bei anderen Themen. So geht das EU-Russland-Treffen in Nizza zu Ende. Der G20-Gipfel morgen in Washington muss Ergebnisse hervorbringen, so die einheitliche Haltung.
Ein weiteres Weltfinanztreffen solle schnell folgen. EU-Ratspräsident Nicolas Sarkozy will zudem die wirtschaftliche Zusammenarbeit mit Moskau vertiefen.

Sarkozy sagte, Russland und die EU müssten an einem gemeinsamen Wirtschaftsraum arbeiten. Die dadurch entstehenden Wechselbeziehungen würden jede Form der Konfrontationen vermeiden. Denn das würde die gemeinsamen Interessen in Frage stellen.

Gemeinsame Wirtschaftbeziehungen als Krisenprävention. Russland will darüber hinaus die Sicherheit in Europa über einen Grundlagenvertrag neu regeln. Russlands Präsident Dmitri Medwedjew zeigte sich davon überzeugt, dass, bevor eine Unterschrift unter ein Abkommen über die europäische Sicherheitspolitik gesetzt werde, man sich jedoch davor hüten müsse, unilaterale Maßnahmen zu ergreifen, die die Sicherheit gefährdeten.

Der Georgienkonflikt bleibt ein strittiges Thema zwischen der EU und Russland. Sarkozy forderte Medwedjew auf, beim Truppenabzug weitere Fortschritte zu machen: Damit ist die russische Präsenz in den georgischen Separatistenregionen Südossetien und Abchasien gemeint.