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Pilotenstreik bei Air France

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Pilotenstreik bei Air France

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Heute und in den nächsten Tagen wird es auf französischen Flughäfen wieder solche Bilder heben: Seit Mitternacht wird bei Air France gestreikt. Die Piloten wenden sich damit gegen eine Anhebung ihres Rentenalters von 60 auf 65 Jahre.

Etwa jeder zweite Air-France-Flug fällt damit aus. Auch zusätzliche, kurzfristige Streichungen sind aber möglich. Normalerweise gibt es bei Air France mehr als achthundert Flüge pro Tag.

Am Montag stimmt über die Neuregelung der Senat ab, die zweite Parlamentskammer. Die Nationalversammlung habe schon zugestimmt, hebt Eric Derivry von der Gewerkschaft SNPL hervor. Eine Rente mit 60 sei zu den heutigen Bedingungen dann nicht mehr möglich.

Air France will von der Forderung nichts wissen: Die Firma verweist auf die Wirtschaftskrise und darauf, dass sich der Streik ja schließlich gegen eine gesetzliche Regelung richte.

“Die Piloten bekommen nichts weiter”, sagt Air-France-Chef Jean-Cyril Spinetta; “gar nichts. Damit ist der Streik überflüssig und gefährlich.”

Der Pilotenstreik dauert vier Tage, also das ganze Wochenende über und bis Mitternacht am Montag.

Den betroffenen Reisenden bietet Air France kostenlose Umbuchungen an.