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Einigung auf Reform des globalen Finanzsystems

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Einigung auf Reform des globalen Finanzsystems

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Die 20 wichtigsten Industrie- und Schwellenländer haben sich auf eine umfassende Reform des globalen Finanzsystems verständigt. In der Abschluss-Erklärung eines Gipfeltreffens in Washington bekennen sich die Staats- und Regierungschefs ausdrücklich zu den Prinzipien eines freien Marktes, eines freien Handels und wirksam regulierter Finanzmärkte. “Unsere Nationen stimmen darin überein, dass die Finanzmärkte transparenter und rechenschaftspflichtig werden müssen”, sagte US-Präsident George W. Bush. “Transparenz ist wichtig, damit Investoren und Regulierungsbehörden die Wahrheit erfahren können.” Nach den Plänen der G20-Staaten soll künftig sichergestellt werden, dass Finanzmärkte, Finanzprodukte und Finanzmarkt-Teilnehmer einer Regulierung unterworfen werden. Bis Ende März sollen konkrete Einzelmaßnahmen ausgearbeitet werden. Einige Länder forderten ein weltweites Konjunkturprogramm im Kampf gegen die wirtschaftliche Talfahrt. Die G20 vertreten rund 85 Prozent der Wirtschaftskraft der Welt.