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Der Aktionsplan der G20

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Der Aktionsplan der G20

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Im Grundsatz werden sich die Staats- und Regierungschefs in der Abschlusserklärung von Washington zu einer effektiven Finanzkontrolle bekennen. Es solle sichergestellt werden, dass “alle Finanzmärkte, Finanzprodukte und Finanzmarktteilnehmer einer Regulierung oder angemessenen Überwachung unterworfen werden”, heisst es darin. Es sollen Arbeitsgruppen gebildet werden, die bis zum 31. März 50 konkrete Einzelmaßnahmen ausarbeiten. Unter anderem sollen Schwellenländer wie China mehr Gewicht in den internationalen Finanzinstitutionen erhalten.

In dem Dokument werden vor allem Grundsätze für die künftige Weltfinanzarchitektur aufgestellt. Dazu gehören auch Bilanzierungsrichtlinien für hochkomplizierte Finanzprodukte, die mit der Auslöser der Finanzkrise waren. Auch ein besseres Risikomanagement und Regeln für Rating-Agenturen werden auf der Themenliste stehen. Dabei geht es auch um die Frage, inwieweit Banken, die Risikoprodukte anbieten, diese durch Eigenkapital absichern müssen. Außerdem wollen die G20 die internationalen Finanzinstitutionen reformieren. Der Weltwährunfsfond wird eine zentrale Bedeutung in der internationalen Finanzarchitektur erhalten.