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Weltfinanzgipfel will lückenlose Überwachung

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Weltfinanzgipfel will lückenlose Überwachung

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Eine lückenlose Überwachung der Finanzmärkte – das nehmen sich nun die Staaten vor, die sich am Wochenende in Washington zum Weltfinanzgipfel getroffen haben. Eine weltweite Finanzkrise wie in der letzten Zeit soll sich mit diesen Beschlüssen jetzt nicht mehr wiederholen können.

Für die Europäer lobt der französische Präsident Nicolas Sarkozy die klare Strategie, die es jetzt gebe; Frankreich hat zur Zeit den EU-Vorsitz.

Als wichtige Punkte nennt er eine Neubelebung und die künftige Regulierung, aber auch die Absage an den Protektionismus. Jetzt seien die Finanzminister an der Reihe; Ende März, Anfang April gebe es dann einen zweiten Gipfel, wo man Bilanz ziehe.

Für Europa war auch der Präsident der EU-Kommission in Washington. José Manuel Barroso hebt nach dem Treffen hervor, die Gefahr liege heutzutage nicht in der Inflation, sondern in der Deflation und in der schrumpfenden Wirtschaft. Der europäische Stabilitäts- und Wachstumspakt erlaube aber in solchen außergewöhnlichen Umständen auch außergewöhnliche Maßnahmen.

In den USA liegt die Umsetzung nun bei der kommenden Regierung unter Barack Obama. Der künftige Präsident war bei dem Gipfeltreffen durch zwei Beobachter vertreten. Sie teilten mit, Obama unterstütze die Beschlüsse von Washington. Beim Folgetreffen im Frühjahr wird er dann dabei sein, als der neue amerikanische Präsident.