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Versöhnlichere Töne aus Russland

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Versöhnlichere Töne aus Russland

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Aus Russland kommen nach der Wahl in den USA wieder versöhnlichere Töne: In Washington, bei einer Veranstaltung nach dem Weltfinanzgipfel, beklagt der russische Präsident, dass zwischen beiden Ländern zuletzt das Vertrauen gefehlt habe: Man setze nun aber große Hoffnungen in die kommende Regierung.

Von einem neuen Rahmen spricht Dmitri Medwedjew hier, in dem man eine neue Partnerschaft errichten könne. Und er erinnert daran, dass es ja viele gemeinsame Interessen gebe: bei der Stabilisierung der Weltwirtschaft etwa, der Weiterverbreitung von Kernwaffen oder in der Rüstungskontrolle.

Für Belastungen sorgte neben dem Georgienkonflikt zuletzt vor allem der Streit um die amerikanische Raketenabwehr in Europa. Die angekündigte Gegenreaktion, die Stationierung eigener Raketen an der polnischen Grenze, will Russland nun vorerst aufschieben.

Medwedjew setzt auch hier auf die künftige Regierung der USA: Die ersten Signale zeigten, sagt er in Washington, dass man dort über den Raketenplan nachdenke – anstatt ihn einfach nur abzunicken.