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US-Demokraten starten Initiative zur Rettung der Autoindustrie

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US-Demokraten starten Initiative zur Rettung der Autoindustrie

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Die US-Demokraten um den künftigen Präsidenten Barack Obama setzten zu einer Rettungsaktion für die angeschlagene amerikanische Autobranche an.

Doch die Aussichten für das 25 Milliarden Dollar umfassende Kreditpaket sind unklar, da die Republikaner einen anderen Weg gehen wollen. Obama plädierte für rasche staatliche Hilfen an die Autoindustrie.

Das Weiße Haus meldete allerdings erneut Bedenken an, da die Initiative der Demokraten im Kongress vorsieht, dass die neuen Kredite für die Autobauer aus dem 700-Milliarden-Dollar-Paket zur Stabilisierung der Finanzmärkte abgezweigt werden sollen. Die Sprecherin des Weißen Hauses, Dana Perino merkte an, dass dieser Fonds ausschließlich für Banken und andere Finanzinstitutionen sei. Ein Vorstoß in dieser Richtung werde im Senat scheitern, weil die Demokraten dort nicht genügend Stimmen hätten.

Die Republikaner und die Regierung von Präsident George W. Bush wollen als Lösung, dass die Autokonzerne frei über ein bereits bewilligtes Kredit-Paket von 25 Milliarden Dollar verfügen können, das eigentlich für die Entwicklung sparsamerer Autos gedacht ist.

General Motors, Ford und Chrysler kämpfen seit längerem mit großen Schwierigkeiten. General Motors warnte kürzlich davor, zum Jahresende möglicherweise keine Löhne mehr zahlen zu können.