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EU-Kommission hilft Flüchtlingen im Ostkongo

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EU-Kommission hilft Flüchtlingen im Ostkongo

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Die Lage der Flüchtlinge im Osten des Kongo bleibt verzweifelt. Erst vor kurzem siedelte das UN-Flüchtlingshilfswerk UNHCR mehr als 60.000 Menschen aus zwei Lagern um, da ihre Sicherheit nicht mehr gewährleistet werden konnte. Hilfsorganisationen befürchten zudem, dass wegen der schlechten hygienischen Verhältnisse der Ausbruch von Seuchen kaum mehr zu verhindern sein wird.

Die Abteilung für humanitäre Hilfe der EU-Kommission hat ihre Arbeit in Goma und den umliegenden Flüchtlingslagern ausgeweitet, erklärt Sprecher Daniel Dickinson: “Im vergangenen Monat hat das Krankenhaus in dieser Gegend die Hilfe der EU-Kommission erhalten. Danach sind rund 6000 Menschen hierher gekommen, die wegen neuer Kämpfe vertrieben wurden. Ich denke, das ist ein gutes Beispiel dafür, wie man schnell handeln und direkt auf die humanitären Notwendigkeiten eingehen kann.” Wegen der andauernden Gefechte sind rund 250.000 Menschen auf der Flucht, darunter zahlreiche Kinder. Der UN-Sicherheitsrat könnte in den kommenden Tagen über eine Aufstockung der Blauhelmtruppe im Kongo abstimmen.