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Medwedew will bessere US-Beziehungen

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Medwedew will bessere US-Beziehungen

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Russlands Präsident Dmitri Medwedew hofft auf bessere Beziehungen mit den Vereinigten Staaten. Der russische Einmarsch in Georgien und die amerikanischen Raketenabwehrpläne hatten das Verhältnis zuletzt stark belastet.

Doch jetzt, mit einem neuen Präsidenten, täten sich auch neue Möglichkeit auf, so Medwedew beim Journalistengespräch in Ischewsk im Ural. Er wünsche sich ein Treffen mit Barack Obama bald nach dessen Amtsübernahme.

“Ich hoffe, dass die neue US-Regierung unter ihrem neuen Präsidenten viele Dinge anders betrachtet, mit offenen Augen, pragmatischer”, so Medwedew, “deshalb habe ich im Allgemeinen das Gefühl, dass wir unsere Beziehungen miteinander verbessern können.”

Der Start freilich verlief schwierig. Nur Stunden nach der Wahl Obamas drohte Medwedew mit der Stationierung von Raketen in Kaliningrad. Falls, so fügte er später hinzu, die USA ihr in Polen und Tschechien geplantes Raketenabwehrsystem in Betrieb nähmen. Kürzlich hatte Medwedew auch erinnert an die im April beim Treffen der damaligen Staatschefs Putin und Bush angeregte, gemeinsame Raketenabwehrpläne.