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Niederlande: Philips will Stellen streichen - Ministerpräsident kündigt Finanzspritzen an

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Niederlande: Philips will Stellen streichen - Ministerpräsident kündigt Finanzspritzen an

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Die weltweite Finanzkrise macht auch vor dem Flagschiff der niederländischen Industrie nicht halt.

Der Elektronikkonzern Philips erklärte am Samstag, er wolle weltweit etwa 1.600 Stellen in seiner Medizinsparte streichen.

Ein Konzernsprecher sagte, Philips wolle trotz der schwächeren Wirtschaft seine Gewinnmargen halten und sie im günstigsten Fall noch verbessern.

Bereits am Freitag hatte der niederländische Ministerpräsident Jan-Peter Balkenende Hilfen für die Wirtschaft des Landes versprochen.

Man wolle angeschlagenen Betrieben durch eine Finanzspritze von sechs Milliarden Euro zum Atmen verhelfen, sagte Balkenende.

Der Ministerpräsident kündigte ebenfalls an, daß seine Regierung die von ihr Anfang Oktober übernommenen Bank-Aktiva der Fortis Bank NV und ABN Amro fusionieren wird.

Die Regierung soll für mindestens einige Jahre Eigentümerin der neuen Bank sein.