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Schüsse auf georgischen Präsidentenkonvoi nahe Südossetiens - Russland bestreitet Verantwortung

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Schüsse auf georgischen Präsidentenkonvoi nahe Südossetiens - Russland bestreitet Verantwortung

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Nahe der abtrünnigen georgischen Provinz Südossetien ist auf den Konvoi von Staatspräsident Mikail Sakashvili geschossen worden.

Dies berichteten Regierungsstellen in Tiflis, die dafür russische Truppen verantwortlichen machen.

Sakashvili war nahe der Grenze zu Südossetien mit seinem polnischen Amtskollegen Lech Kaczynski unterwegs, der anläßlich der Feiern zum Jahrestag der sogenannten “Rosenrevolution” vor fünf Jahren in das Kaukasus-Land gereist war.

Der polnische Präsident antwortete auf einer Pressekonferenz nach dem Vorfall, er sei sicher, daß es russische Truppen waren, die auf den Konvoi geschossen hätten.

“Ich habe sie schreien gehört und außerdem hat mir der georgische Präsident bestätigt, daß es in der Gegend russische Truppen gibt, die sich nicht zurückgezogen haben”, so Kaczyinski.

Die russischen Friedenstruppen in Südossetien ihrerseits bestritten unterdessen, in den Vorfall verwickelt gewesen zu sein.