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30 Tage U-Haft für deutsche Spione

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30 Tage U-Haft für deutsche Spione

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Die drei nach einem Sprengstoffanschlag auf die EU-Vertretung im Kosovo festgenommenen Deutschen bleiben in Haft. Das Landgericht Pristina verlängerte die Untersuchungshaft bis zum 22. Dezember. Bei den drei Männern handelt es sich nach Angaben deutscher Medien um Mitarbeiter des Bundesnachrichtendienstes. Sie werden verdächtigt, am Bombenanschlag auf das Hauptquartier der EU-Mission in Pristina am 14. November beteiligt gewesen zu sein. Bei iher Vernehmung sollen sie ausgesagt haben, sie hätten nur den Tatort inspiziert.

Weder Bundesregierung noch BND wollten zu der Angelegenheit Stellung nehmen. Die Regierung des Kosovo ist verstimmt, dass die mutmaßlichen Agenten nicht bei ihr akkreditiert waren.

Am Mittwoch hatten rund zehntausend Menschen gegen die EU-Mission protestiert. Lange war sie von Serbien verhindert worden, jetzt wollen die Kosovaren keine internationale Einmischung in ihren jungen Staat mehr.