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Schlappe für Chávez

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Schlappe für Chávez

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Der venezolanische Staatspräsident Hugo Chávez hat bei den Regionalwahlen eine Schlappe erlitten. Seine Partei verlor die Gouverneurswahlen im bevölkerungsreichen Küstenstaat Miranda und im Bundesdistrikt. Im ölreichen Bundesstat Zulia konnte die Opposition ihre Führungsrolle behaupten. Obwohl sich die Oppositionsparteien fast überall auf einen Gemeinschaftskandiaten verständigt hatten, gelang es ihnen nicht, der Regierung mehrere Bundesstaaten abzunehmen.

Nach dem gescheiterten Verfassungsreferendum gilt der Urnengang als Stimmungstest für Präsident Hugo Chávez. Knapp 17 Millionen Venezuelaner waren aufgerufen neue Gouverneure und Landesparlamente in 22 Bundesstaaten und dem Bundesdistrikt zu wählen. Außerdem stehen mehr als 300 Bürgermeister zur Wahl. Erstmals fand die Stimmabgabe in den gut 12.000 Wahllokalen vollständig an Wahlcomputern statt.