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OECD: 2009 bringt die schlimmste Rezession seit den 80er Jahren

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OECD: 2009 bringt die schlimmste Rezession seit den 80er Jahren

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Die OECD sieht auf die Industrieländer 2009 die schlimmste Rezession seit den 80er Jahren zukommen. Im jüngsten halbjährlichen Konjunkturbericht fordert die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung die Industrieländer zugleich auf, mit gezielt ausgerichteten Konjunkturprogrammen die Wirtschaft zu stärken. Laut OECD wird die Wirtschaft der Eurozone 2009 um 0,6 Prozent schrumpfen, die der USA sogar um 0,9 Prozent. Erst 2010 ist demnach wieder mit einer Erholung zu rechnen, die in den USA größer ausfallen dürfte als in der Eurozone.

Als Konsequenz aus der Rezession rechnet OECD-Chefvolkswirt Klaus Schmidt-Hebbel mit einem heftigen Anstieg der Arbeitslosigkeit. Schlechtere Kreditbedingungen und ein sehr geringes Wachstum im Niedriglohnsektor würden den privaten Verbrauch nach unten ziehen und auf Investitionen drücken. Unterdessen will die EU-Kommission die Mitglieder auf einen gemeinsamen Kurs gegen die Rezession einschwören. Nationale Konjunkturpläne müssten aber abgestimmt sein, um nachteilige Auswirkungen für andere Mitgliedsländer zu verhindern. Allerdings sind Konjunkturmaßnahmen, etwa eine kurzfristige Senkung der Mehrwertsteuer, umstritten. Deutschland und Frankreich stehen ihnen ablehnend gegenüber. Dagegen wird in den USA ein gigantisches Programm mit einem Umfang von 700 Milliarden Dollar diskutiert. In Washington drängt die künftige Administration angesichts täglicher Hiobsbotschaften zur Eile. Inzwischen schrumpfte die US-Wirtschaft im dritten Quartal stärker als erwartet, nämlich um 0,5 statt 0,3 Prozent. Grund sind vor allem die schwachen Konsumausgaben.