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ArcelorMittal streicht 9000 Stellen

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ArcelorMittal streicht 9000 Stellen

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Die globale Konjunkturkrise hat auch die Stahlbranche erreicht. Weltmarktführer ArcelorMittal kündigte den Abbau von rund 9000 Arbeitsplätzen an. Wie das Unternehmen in Luxemburg mitteilte, sind vor allem die Bereiche Verkauf und Verwaltung betroffen.

An vielen ArcelorMittal-Standortes geht nun die Angst um. An welchen Niederlassungen Stellen gestrichen werden, konnte ein Konzernsprecher indes noch nicht sagen.

Der Konzern bekam im dritten Quartal die weltweite Krise zu spüren. Nach einer Produktion von jeweils knapp 30 Millionen Tonnen im ersten und im zweiten Vierteljahr sank die Produktion von Juli bis September um 15 Prozent auf nur noch 25,6 Millionen Tonnen.

Wegen dieses globalen Nachfragerückgangs hatte ArcelorMittal Anfang November angekündigt, die Produktion um ein Drittel zu drosseln. An den deutschen Flachstahl-Standorten Eisenhüttenstadt und Bremen soll ab Dezember ein Teil der Beschäftigten in Kurzarbeit geschickt werden.

Durch den Stellenabbau sollen die Kosten um rund 800 Millionen Euro gesenkt werden. Der Konzern beschäftigt mehr als 300.000 Menschen in rund 60 Ländern.