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Kaufhauskette Woolworths meldet Insolvenz an

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Kaufhauskette Woolworths meldet Insolvenz an

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Einer der traditionsreichsten britischen Einzelhändler ist pleite: Die Kaufhauskette Woolworths hat Insolvenz beantragt. Sie steht vor einem Schuldenberg von mehr als 450 Millionen Euro. Nun müssen mehr als 30.000 Beschäftigte in 800 Filialen um ihre Jobs bangen.

Eine Regierungssprecherin sagte, es sei zu hoffen, dass die Insolvenzverwalter die Warenhäuser verkaufen und Jobs retten könnten. Freude dagegen bei den Kunden.

Er sei ganz normal in ein Woolworths-Geschäft spaziert, ohne eigentlich etwas bestimmtes kaufen zu wollen, sagt einer. Da sei ein Verkäufer gekommen und habe ihm 15 Prozent Rabatt eingeräumt. Die Krise der einen sei eben das Glück der anderen, die jetzt alles günstiger bekämen.

Die Zukunft von Woolworths ist nun ungewiß. Denkbar wären ein vollständiger und teilweiser Verkauf an einen Mitbewerber – oder ein Weitermachen in stark abgespeckter Form.

Die Rivalen wie Marks & Spencer haben ebenfalls mit abstürzenden Umsätzen zu kämpfen. Als Folge wird mit Super-Niedrigpreisen um Kunden geworben.